92 Lupin
92 Lupin
Während Dumbledore mit Snape redete und noch einmal alle seine Aufzeichnungen durchging, um den möglichen Aufenthaltsort der Höhle zu finden, wo er den nächsten Horcrux vermutete, saß Sirius Black in seiner Hundegestallt in einer dunklen Seitenstraße der Winkelgasse.
In den letzten Wochen hatte er seinen alten Freund Remus immer wieder den Tropfenden Kessel betreten und verlassen sehen.
Nachdem er nun aber mit Bellatrix gesprochen hatte und sogar ihr Meister es für eine gute Idee hielt das Sirius sich ihm zeigte, konnte ihn nichts mehr aufhalten.
Remus Lupin hatte das Lokal vor über eine Stunde betreten und so wartete der schwarze Hund darauf das dieser es wieder verließ.
Meistens blieb Remus eine bis zwei Stunden in diesem Lokal. Sirius vermutete das er den Gesprächen der anderen Gäste lauschte, um Informationen zu erhalten, oder aber Gerüchte aufzuschnappen.
Nach allem, was er von Bellatrix und Harry gehört hatte musste dies ziemlich langweilig sein. Der dunkle Orden hielt sich bis auf einige gezielte Anschläge immer noch sehr im Hintergrund.
Im letzten krieg waren Überfälle, Morde und Anschläge an der Tagesordnung und nun war es zu still. Sirius glaubte inzwischen das, wenn es zum Kampf zwischen den beiden Orden kommen würde, das gesamte Ministerium bereits unter Voldemorts Kontrolle stehen würde.
Innerlich konnte er nur bei der Vorstellung lachen, wie sich Dumbledore und Voldemort im Kampf gegenüberstanden und plötzlich zwei dutzend Auroren auftauchten, um dann Dumbledore wegen eines obskuren Grunden festzunehmen und nach Askaban zu bringen.
Sein Blick ging die fast leere Winkelgasse hinunter, vereinzelt liefen noch einige Personen durch diese. Das letzte offene Geschäft schien der Tropfende Kessel zu sein.
Die Personen, die das Lokal verließen, verschwanden meistens nach wenigen Metern oder bogen in einer der Seitenstraße ein.
Dort ging es zu Wohnungen oder aber in die Noktorungasse.
Nach dem Auftauchen, von dem dessen Name nicht genannt werden darf, bezweifelte Sirius allerdings das sich dort noch jemand aufhielt.
Auroren würden diese Straße nun mehr den je im Auge behalten. Nachdem seine Cousine im Tropfenden Kessel aufgetaucht war, hatten sie diesen auch ständig kontrolliert.
Der schwarze Hund wandte seine Aufmerksamkeit wieder auf die Tür des Pubs. Wieder einmal konnte Sirius über die Unterschiede zwischen den Zauberern und Muggeln nur staunen.
Während jeder Muggel auf einen ausgewachsenen, freilaufenden Hund reagierte, beachteten ihn die Zauberer und Hexen in der Winkelgasse kaum.
Selbst die, die ihn sahen musterten ihn nur kurz und gingen dann weiter.
Nach einigen weiteren Minuten verließ Remus den Pub.
Er trug einen flickenbesetzten Mantel mit Kapuze, die er sich ins Gesicht zog, als er sich auf den Weg die Straße hinunter machte.
Sirius überlegte einen Moment, bevor er sich als Hunde auf den Weg zu seinem letzten verbliebenden Freund machte.
Remus Lupin hatte gerade nach über eine Stunde den leicht besuchten Pub verlassen. Gerüchte und Spekulationen waren hier an der Tagesordnung, aber heute hatte er nichts neues erfahren.
Bei seiner Mission, die Werwolfrudel in ihrem Land davon zu überzeugen sich nicht dem Unnennbaren anzuschließen, hatte er in den letzten Wochen immer mehr Probleme bekommen.
Dazu gehörte nicht nur das die neutralen oder aber die Rudel, die ihrer Seite sympathisch gegenüberstanden, angefangen hatten Fragen zu stellen wie:
Warum sollen wir uns weiter unterdrücken lassen?
Voldemort versprach den Werwölfen Freiheiten, Jagdgebiete und um allem die Krone Aufzusetzen Zauberstäbe für die magisch begabten.
Remus war mit seinem Latein schon lange am Ende. Bei einigen der Rudel wusste er das das nur die Treue des Alphas zu Dumbledores Seite sie von einem Umschwung abhielt, oder aber die Angst vor dem, was das Ministerium mit ihnen tat, wenn bekannt wurde das sie dem Unnennbaren folgten.
Das Problem, welchem er in der letzten Woche ausgesetzt war, dass eines der neutralen Rudel, mit dem er Kontakthielt, sich Voldemort angeschlossen hatte, weil es einen Machtwechsel bei ihnen gab.
Als er das Territorium des Rudels betrat, wurde er weniger freundlich begrüßt als beim letzten Mal.
Es gab einen Führungswechsel und das neue Oberhaupt sympathisierte mit den Ansichten von Voldemort mehr als die letzten.
Zu seinem Glück hatte er es geschafft unbeschadet zu verschwinden. Apparieren war überall möglich, wenn keine Sperre auf das Gebiet gelegt war, und das hatten diese nicht getan.
Remus hatte erst wenige Schritte getan, als er eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahrnahm. Aus einer dunklen Seitengasse sprang ein großer schwarzer Hund in die Mitte der Straße.
Seine Augen weiteten sich beim Anblick des Tieres, das ihn anblickte.
Er hatte diesen schon hunderte Male gesehen, aber das konnte nicht sein. Sirius war tot.
Der Hund sah ihn nur an und bewegte sich nicht. „Sirius?“, fragte er vorsichtig und trat einen Schritt näher auf ihn zu.
Der Hund wartete, bis er genau vor ihm war und seine Hand ausstreckte.
„Du bist es wirklich, oder?“, flüsterte Remus. Der Hund vor ihm nickte und setzte sich.
„Was ist passiert? Wie konntest du überleben?“
Der Hund bellte einmal als Antwort.
Remus Blick wanderte durch die leere Straße, sie wurden nicht beobachtet. Noch nicht einmal nahm jemand Notiz von ihnen.
Konnte das hier eine Falle sein? Nein, niemand außer Peter wusste genug um Sirius Gestallt und dieser war von Bellatrix in die nächste Welt geschickt worden.
Wie er von „Nenne mich nicht Nymphadora Tonks und oder Black“ gehört hatte auf sehr Grausame und schmerzhafte Art und Weise.
Der Hund deutete mit seinem Kopf in eine Richtung und bewegte sich dorthin. Remus zog seinen Zauberstab und folgte ihm vorsichtig.
Es war eine Seitenstraße der Winkelgasse, von der er wusste, das sie in die Nokturngasse führte. Seitdem erscheinen von Voldemort war diese noch leerer als früher, aber diese Seitenstraße war ein guter Ort, um zu reden.
Schließlich war Sirius offizielle tot und sein erscheinen würde Panick und Gerüchte bedeuten.
Als er den Eingang der Gasse erreichte, stand der Hund bereits einige Meter von ihm entfernt. Dort verwandelte er sich in seine menschliche Gestalt.
In Remus zog sich etwas zusammen, vor ihm stand wirklich sein letzter totgeglaubter Freund.
„Sirius?“, fragte er vorsichtig und trat einen Schritt näher.
„Ja, ich bin es Remus“, antwortet dieser.
Nach Moment der Stille sah Remus hinter seinem besten Freund eine Bewegung, jemand hatte die Gasse betreten und kam auf sie zu.
Bellatrix Lestrange stand nur wenige Meter von ihm entfernt, ein lächeln, auf den Lippen und kam immer näher.
Als er seinen Zauberstab hob, trat Sirius zwischen sie.
„Warte Remus! Sie ist keine Gefahr… genau genommen ist sie der Grund, warum ich heute hier stehen kann.
Tu ihr nichts, glaube mir bitte!“
Der Werwolf blickte von seinem alten Freund zu der Frau, die diesen getötet hatte und wieder zurück.
Die verrückteste Anhängerin Voldemorts lehnte sich an die Hauswand zu ihrer Linken und behielt ihren Zauberstab in ihrem schwarzen Kleid.
Das sie nicht wahllos Flüche um sich warf erkannte er als ein gutes Zeichen an. Auch wirkte sie nicht aggressiv.
Langsam ließ er seinen Stab sinken.
„Sirius, sag mir bitte: In unserem siebten Jahr in Hogwarts hast du etwas getan das du auch noch Jahre später bereut hast. Ich fand dich damals in einem Waschraum, was genau war es?“
Sogar im schlechten Licht der Gasse sah er wie sein gegenüber rot wurde und Bellatrix sich ihnen entgegen beugte.
„Das ist… das wahr… Bella, bitte geh. Das hat dich nicht zu interessieren!“
Die dunkle Hexe lachte nur und schüttelte den Kopf.
Sirius war das ganze merklich unangenehm, sein Blick wanderte zwischen den beiden Personen hin und her, bevor er stöhnte.
„Gut… ich war damals mit Amelia Bones verliebt und traf mich auch mit ihr. Aus Gründen auf die ich nun nicht weiter eingehen werde, habe ich einen dummen… kleinen Fehler gemacht und mit ihrer Mitbewohnerin geschlafen.
Als Amelia das erfuhr wollte sie nichts mehr von mir wissen und verfluchte mich… die Narbe auf meinem Arsch ist der Beweis dafür.“
Bellatrix brach in ein wahnsinniges Gelächter aus, das Sirius noch mehr erröten ließ.
„Du… das stimmt… du bist es wirklich, aber wie kann das sein?“
Sirius mied den Blick zu seinem letzten Freund, bevor er sprach: „Es ist… Bella und Harry haben mich zurückgebracht. Auf Befehl von Voldemort. Es ist kompliziert Remus, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“
Der Werwolf zog eine Augenbraue hoch, während er immer noch seinen Zauberstab auf die beiden gerichtet hatte. „Fang am Anfang an“, verlangte er.
Sirius warf seiner Cousine einen Bick zu die nur mit den Schultern zuckte.
„Okay… du weißt um Harrys Verbindung zu Voldemort?“
Remus nickte, um es zu bestätigen. „Das Beantwortet aber meine Frage nicht!“
„Ja… Harry hat… er hat über diese Verbindung zu Voldemort einen Deal ausgehadelt. Darum ist er sicher vor allen Überfällen durch Todesser.
Meine Rückkehr, nachdem ich durch den Schleier des Todes gefallen bin, ist Bella und dem dunklen Orden geschuldet.“
„Warum mir? Ich wusste nichts von der Magie des Torbogens“
„Du hast dich um mich gekümmert, als ich geschwächt war und… auch wegen meins anderen Problems.“
Bellatrix fing laut an zu lachen. „Oh ich mochte diesen Zauber, du hattest es aber auch verdient.“
„Ruhe und wehe du sagst Harry auch nur ein Wort über die Narbe und ihren Ursprung“, verlangte Sirius.
„können wir auf das hier zurückkommen. Wie konntest du zurückkommen?“, fragte Remus. Es war gelinde gesagt unheimlich wie ruhig und zurückhaltend Bellatrix Lestrange gerade war.
„Ja… das ist eine lange Geschichte Remus. Es ist wichtig das du niemandem etwas sagst, vor allem nicht Dumbledore.“
Remus blickte zwischen den beiden umher. „Es ist“, begann er zögerlich.
„Ein Schwur genügt uns. Du solltest es dir überlegen, die alternative ist ein Fluch.“
„Bella, warte! Das ist nicht nötig. Remus, wir erklären dir alles genauer, aber nicht hier. Wir gehen in den Grimmauldplatz und bereden alles dort.“
Remus Blick wanderte zögerlich über die beiden. „Also du hast uns damals aus dem Haus geworfen?“
„Nein, das war Harry, kurz bevor ich dort eingezogen bin“, warf Bellatrix ein.
„Ich wusste… warte was meinst du mit: Bevor du dort eingezogen bist?“
„Teil der Geschichte, also bitte einen Schwur“, verlangte Bellatrix und zog langsam ebenfalls ihren Zauberstab.
„“aWs meintest du mit einem Schwur? Worauf und warum?“
„Es geht darum das niemand etwas von Sirius Rückkehr erfahren darf, also wirst du uns schwören das du niemandem ein Wort von dem hier erzählst. Solltest du ablehnen werde ich dich zum Schweigen bringen müssen“, erklärte Bellatrix mit gezogenem Zauberstab.
Remus hob ebenfalls seinen Zauberstab bereit sich mit der Hexe zu duellieren.
„Wartet!“
Sirius zog ein Blatt Pergament aus seiner Tasche und reichte es seinem alten Freund. „Der Fideliuszauber, ist auf Harry umgeschrieben worden. Ich habe ihm in den letzten Tagen geschrieben, damit er uns den Standpunkt des Hauses zukommen lässt. Wir bereden dort alles in Ruhe und ich bitte dich auch darum es uns zu schwören.“
Remus nahm es entgegen und las den Zettel, auf dem nur stand, wo Harrys Haus war. Eine Information die er bereits hatte. Nur konnte er das Haus nicht betreten, oder aber sehen da er nicht von Harry gesagt bekommen hatte, wo es sich befand.
Im Sommer war er einige Male dort gewesen, in der Hoffnung Harry zu sehen oder dass er ihn sah.
Das der Sohn ihres Freundes das Haus bewohnte hatte er immer vermutet, leider kam es niemals dazu das sie sich trafen.
In der Winkelgasse hatte er ihn auch nicht getroffen, auch wenn er während dem Sommer viel im Auftrag von Dumbledore unterwegs war.
„Na gut, aber ich will von ihr ebenfalls einen Schwur, das alles was ihr mir erzählt der Wahrheit entspricht, bevor ich euch meinen gebe.“
Bellatrix wirkte nicht glücklich, aber Sirius stimmte zu.
Die drei apparierten und landeten in der Eingangshalle des alten Hauses. Remus ließ seinen Blick durch den Flur wandern. Abgesehen davon das es sauberer wirkte als noch im letzten Sommer sah es aus wie früher.
Die Vorhänge zu dem Bild von Sirius Mutter waren geschlossen, wie immer.
„Hat sich ja nicht viel verändert“, sagte er. Die drei gingen in den Salon, wo sie sich setzten.
Vor ihnen auf dem Tisch erschien Gläser und eine Flasche mit Wein. „Kreacher arbeitet hier, oder habt ihr einen neuen Hauselfen?“, fragte Remus erstaunt.
„Kreacher ja. Harry war sehr überzeugend ihm gegenüber und außerdem würde er für Bella alles tun“, antwortete Sirius.
„Der Junge überrascht mich immer wieder. Also, ihr wolltet mir genau erklären was hier passiert oder passiert ist?“
Bellatrix lehnte sich zurück und drehte ihren Zauberstab zwischen ihren Fingern. Sie würde den Kerl vor sich nicht abhauen lassen, wenn er nicht kooperierte.
„Wie ich bereits sagte, hat Bellatrix im Auftrag ihres Meisters mich zurückgeholt, nachdem ich durch den Schleier gestoßen wurde“, begann Sirius seine Erklärung.
„Das habe ich verstanden, aber warum sollten sie das tun?“, warf Remus ein.
„Das ist eine längere Geschichte über die Ziele unserer Seite, wichtig ist für dich nur das Sirius wieder lebt. 100 % begeistert war ich zwar von seiner Bitte nicht, dich ins Vertrauen zu ziehen, aber er sagte man könnte dir vertrauen.“
„Sehr ehrlich von dir Bella. Kommen wir zurück zum wesentlichen Remus. Der Krieg wird dieses Jahr wahrscheinlich ein Ende finden und ich glaube nicht das Dumbledore eine Chance hat zu gewinnen und auch wenn er die noch hätte, würde ich es nicht wollen.
Vor allem nach all dem, was er uns angetan hat.“
Sirius begann Remus noch einmal über alles aufzuklären wie Harry lebte und behandelt wurde. Das Voldemort sein Patenkind heilte und Bellatrix ihm in den Ferien geholfen hatte.
Der Werwolf hatte seinem besten Freund ruhig zugehört und nur hin und wieder nachgefragt, wenn er über etwas genauere Informationen wollte.
Besonders angetan war er von Dumbledores Plänen schon lange nicht mehr. „Die Werwölfe weiter von unserem Einfluss fernzuhalten ist etwas von dem ich dich abhalten soll.
Du wirst es nicht einsehen wollen aber Werwölfe und andere magische Wesen werden es unter der Regierung unserer Seite besser haben.
Greyback ist vielleicht ein radikales Beispiel, aber die meisten können mit ihrer Verwandlung leben. Ein Tag im Monat ist kein Grund warum wir angenommen Kindern den Zugang nach Hogwarts verweigern sollten.
Britannien ist genau genommen das einzige Land auf der Welt in dem es ihnen verboten ist einen Zauberstab zu führen und Hogwarts zu besuchen.
Die meisten der Werwölfe auf unserer Seite wurden erst als erwachsene verwandelt oder aber waren in Durmstrang.“
„Es ist ein Fluch, mit dem niemand leben sollte“, murmelte Remus.
Bellatrix zuckte mit den Schultern. „Es ist nicht so ein großer Fluch, die meisten auf unserer Seite kommen sehr gut mit ihrem Wolf zurecht.“
Bellatrix übernahm daraufhin die Erklärung, was die wahren Ziele ihrer Seite waren, nicht nur mehr Rechte und einen besseren Stand für magische Kreaturen.
Remus hasste es das zuzugeben aber einiges davon war tatsächlich etwas das er sich bereits in seiner Jugend gewünscht hätte.
Auch wusste er das es in allen anderen Ländern Werwölfen in der Gesellschaft viel besser ging als hier in diesem Land.
Der Grund, warum er immer noch hier war, war Harry gewesen. Er wollte den Sohn und somit den letzten Menschen, den er noch aus seiner früheren Familie kannte, nicht auch noch allein lassen.
Nach Sirius tot hatte er niemanden mehr und wären die Gesetze nicht so streng und rassistisch so wäre er auch einer seiner Paten gewesen.
Schließlich endete es und Bellatrix besiegelte es mit einem Schwur auf ihr Leben und ihre Magie, bevor sie ihren Zauberstab mit einem Lumos aufleuchten ließ.
Remus schwieg, während er über alles nachdachte, was er gehört hatte.
„Was hast du nun vor?“, fragte er an Sirius gewandt.
„Ich weiß es noch nicht. Harry wird sich hier nicht mehr wie eine Marionette behandeln lassen, wahrscheinlich werde ich das Land diesen Sommer verlassen.
Ich gelte zwar als tot, aber bin immer noch kein besonders gern gesehener Gast auf Partys“, antwortete er und ließ sein bellendes lachen hören.
„In diesem Land hält weder Harry noch mich etwas, wenn du-weißt-schon-wer die Macht übernimmt…“
„Sobald wir die Macht übernehmen“, warf Bellatrix ein. Sirius rollte mit den Augen.
„Gut, sobald sie die Macht übernehmen, wird es hier drunter und drüber gehen und ich für meinen Teil sehe mir das lieber von einem Strand in Spanien in der Zeitung an als von hier aus.
Das Erbe der Blacks gehört nun Harry, aber ich habe Zugriff auf alles Gold der Blacks.
Damit kann… könnten wir uns ein ruhiges Leben im Ausland aufbauen, wenn du mich begleiten wollen würdest.“
Remus stöhnte leise und hob seinen Zauberstab und schwor nichts zu von dem, was er heute gesehen oder gehört hatte zu verraten.
„Ich brauche Bedenkzeit. Ich bin mit vielem, was Dumbledore tut nicht einverstanden, aber ich weiß nicht, ob ich einfach verschwinden kann.
Es ist aber gut zu wissen das du noch lebst und… ich werde dich besuchen… wenn du mich hier haben möchtest.“
„JA! Natürlich, bist du mir immer willkommen.“