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94 Valentinstag

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94 Valentinstag

Ginny und Harry betraten kurz darauf den Gemeinschaftsraum der Gryffindors, wo die Rothaarige sich verabschiedete, um sich zu ihren Freundinnen zu setzen.

Harry schaute sich auf der Suche nach Parvati um, aber die Inderin schien bereits in ihrem Schlafraum zu sein.

Oder einen Umweg genommen zu haben, das konnten er nur spekulieren.

Harry überlegte einen Moment, ob er sich nicht auch in seinen Schlafraum begeben sollte. Seine Entscheidung wurde ihm aber abgenommen, als er sich auf den Weg zu der Treppe hoch zu den Jungen Schlafräumen machte.

Hermine saß an einem Tisch in einer Ecke und winkte ihn zu sich.

Kurz zögerte er, machte sich dann doch auf den Weg zu der Braunhaarigen. Nach einem schnellen „Hallo“ ließ er sich auf dem Stuhl ihr Gegenüber nieder. Kaum das er saß spürte er das bekannte Gefühl wie sich Trixi unter seinem Umhang bewegte und aus seinem Halsausschnitt herauskam.

Die Schlangendame legte sich um seine Schultern und schaute Hermine zischend an.

„Kannst du die bitte entfernen?“, fragte sie mit Blick auf die Schlange.

„Trixi hat jedes Recht hier zu sein und so lange du nicht wieder auf die dumme Idee kommst deinen Zauberstab auf mich zu richten wird sie dir auch nichts tun.“

Harry erkannte das Hermine ein Kommentar auf der Zunge lag, aber sie schluckte ihn hinunter.

„Okay… gut, wie geht’s es dir?“, fragte die Braunhaarige.

„Och, ganz gut. Nur viel zu tun. Du weißt schon, der extra Unterricht bei Professor Dumbledore. Oh und wir haben angefangen schon einmal den alten Stoff durchzugehen.

Um uns auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten.“

Hermine blickte interessiert auf. „Du lernst… äh ich meine wiederholst schon den Stoff?“, fragte sie interessiert.

„Nur das, was wir bis jetzt hatten. Damit ich sehe, wo ich gerade ein Problem habe, das ist tatsächlich besser als zu versuchen drei Wochen vor den Prüfungen fast das ganze Jahr nochmal aufzuarbeiten.“

Hermine war hell auf begeistert: „Das ist ja wunderbar. Das ist genau das, was ich mir immer bei dir und Ron erhofft hatte: Das ihr beide die Schule endlich ernster nehmt.

Wann und wo lernst du denn oder mit wem? Bzw. wo trefft ihr euch?“

Harry tat so, als ob er einen Moment nachdachte. „Hermine, bei aller Freundlichkeit, aber du bist die Letzte, die ich in diese Lerngruppe einladen kann.“

Der Gesichtsausdruck der Braunhaarigen entgleiste, nur zur Sicherheit schnickte sich Harry den Zauberstab unter dem Tisch in die Hand.

„Versteh mich nicht falsch. Ginny und ich sind eine Sache aber sonst hast du mit keinem, eine nicht einmal halbwegs gute Verbindung.

Parvati und du seit zwar Zimmergenossen aber Freunde seit ich nicht.

Padma? Nun, da kann ich nichts zu sagen.

Der Rest besteht aus Slytherins. Pansy und du habt euch seit dem ersten Jahr nur gestritten und als wir zusammengekommen sind hast du nicht einmal den Versuch unternommen mit ihr normal zu reden oder mit ihr auszukommen.

Tracy ist als Halbblut, wie ich, sie ist bestimmt sehr tolerant, wenn du es dir nicht auch schon mal mit etwas bei ihr verdorben hast.

Dazu kommen noch die Greengrassschwestern. Astoria könnte dir verziehen haben, aber Daphne und du steht in einem Konkurrenzkampf und da du auf ihre Schwester losgegangen bist wird sie das nur als Grund nehmen, um dich zu verfluchen.“

Hermine öffnete den Mund und schloss ihn wieder.

„Parkinson ist eine Zicke, Daphne Greengrass ist neidisch auf mich und was ihre kleine Schwester angeht: Sie hätte es verdient das ich ihr einen Fluch aufhalse.“

Harry rollte mit den Augen, während sich Trixi etwas aufrichtete.

„Siehst du, du würdest in dieser Gruppe keine Freunde haben, oder finden.

Wir verstehen uns sehr gut und jemand der nur Streit und Unruhe reinbringt den brauchen wir nicht“, erklärte er.

„Aber HARRY!“, maulte sie.

„Würdest du dich mit Cormacs Exfreundinnen zum Kaffee treffen?“

Jetzt war Hermine verwirrt. „Was soll das denn jetzt heißen?“

„Ihr wart doch zusammen… also zumindest habt ihr viel Zeit miteinander verbracht.“

„Ich bin einmal mit ihm ausgegangen um…. Um… um jemanden Eifersüchtig zu machen. Danach hat er mich gestalkt“, protestierte Hermine sofort.

„Oh, das tut mir leid für dich. Ich dachte ihr würdet das nächste große Paar in Hogwarts werden. Du weißt schon talentiert im Quidditch und Intelligent“

Hermine wusste nicht, was sie sagen sollte.

„Tut mir leid, wenn ich das missverstanden habe. Wie gesagt würdest du bei der Gruppe keine Freunde finden.“

„Als ob ich hier welche finde“, murmelte sie.

Harry unterdrückte ein Grinsen, da sie auf seine Anspielung angesprochen war.

„Nun, es wäre besser gewesen Ron und Lavender nicht zu verpetzen… und oder Astoria nicht anzugreifen, wenn du Freunde finden wollen würdest.“

Hermine schnaubte abfällig. „Das ist alles gelogen gewesen und das weißt du.“

Harry legte den Kopf schief.

„Weiß ich das? Schließlich war ich nicht einmal in der Nähe des Klassenzimmers.“

„Tut mir leid Harry, ich wollte dir nichts unterstellten. Die beiden sind… oder waren einfach nur Idioten. Auf so eine dumme Idee zu kommen, sollte extra bestraft werden.“

Als Hermine das sagte klickte etwas Harry. Vielleicht lag es daran das er so viel Zeit mit den Slytherins verbachte oder aber der Humor und die bösen Adern von Pansy und Daphne.

Er erhob sich und sagte eine Spur lauter: „Du sagst also der Punkteabzug von Ron und Lavender war ihre eigene Schuld, weil sie zu dumm waren?“

Hermine versteifte sich als sich alle Köpfe zu ihnen umdrehten. Trixi hatte kurz gezuckt als Harry die Stimme erhob, aber sich schnell wieder beruhigt.

„WAS? NEIN! Also, ja… ich meine… du weißt schon. Sie hätten sich schlauer anstellen können.“

Das Gemurmel begann wie ein Schwarm sich erhebender Moskitos.

Einige brachten lautere Zwischenrufe über Untreue zum eigenen Haus.

„Sorry Hermine, aber ich wollte eigentlich ins Bett“, sagte er und machte sich auf den Weg zu der Treppe, die zu den Jungen Schlafräumen führte.

„Harry! Warte, du hast mich falsch verstanden!“, rief Hermine ihm hinterher.

„Du sagst also ich bin zu dumm um die Aussage: Ron und Lavender seien Idioten und selber Schuld das sie sich haben erwischen lassen, zu verstehen?“

So schnell er konnte verschwand er die Treppe hinauf.

Ob die beiden im Gemeinschaftsraum waren, wusste er nicht, aber Lavender würde ihr das nicht ungestraft lassen und da die beiden sich einen Schlafraum teilten würde es für Hermien unschön werden.

Hermine war schlau genug, um ihr Bett mit einem Schutzzauber zu versehen damit Lavender ihr nicht im Schlaf einen Fluch auferlegte.

Zumindest glaubte Harry daran, immerhin hatte sie am Anfang des Jahres mehrfach versucht den Schutzzauber auf seinem Bett zu brechen.

Nach einer dusche ließ er sich in sein Bett fallen und sprach den Schutzzauber sowie einen Weckzauber um am nächsten Morgen, früh genug aufzuwachen, sowie mit dem Zauber nicht alle anderen zu wecken.

Die Tage gingen weiter und Harry genoss den friedlichen Tagesablauf in Hogwarts.

Sein neues Privileg nutzte er hin und wieder einen kurzen Ausflug nach Hogsmeade zu machen.

Neben dem Gang, der in den Keller des Honigtopfes führte, gab es noch einen weiteren der bis an den Rand des Dorfes führte.

Dieser endete bei einer kleineren Felsformation, als er das Ende des Gangs erreichte und den Stein mit seinem Zauberstab berührte bewegte sich dieser von selbst zur Seite.

Im Dorf machte er einen Abstecher in den Honigtopf, bevor er sich auf den Rückweg ins Schloss machte.

Für ihre Lernstunden konnten sie immerhin einige Snacks gebrauchen und wenn er das Recht hatte das Schloss zu verlassen, dann konnte er das doch auch ausnutzen.

Mit dem neuen Recht, das er hatte, konnte er sich auch einmal alle Geheimräume ansehen. Diese waren erstaunlich wenig eindrucksvoll.

Abstellräume, alte Klassenzimmer für Fächer die wohl nicht mehr unterrichtet wurden.

Sogar ein Badezimmer, das dem Bad der Vertrauensschüler nicht unähnlich war, fand er.

Wüsste er nicht um den Raum der Wünsche würde er dieses reinigen, um es nutzen zu können.

Als er einen der Wasserhähne mit Gewalt aufdrehte, kam braunes Wasser hinaus und floss auch nicht mehr ab.

„Lecker“, dachte Harry nur drehte den Hahn wieder zu.

Schließlich kam der Valentinstag zusammen mit einem Hogsmeade Wochenende. Harry lud Pansy ein mit ihm zusammen ins Dorf zu gehen, was diese freudig annahm.

Im Dorf angekommen machten sie erst einen Spaziergang durch das Dorf und sahen sich die Auslagen in den wenigen Geschäften an.

Als sie den hinteren Teil des Dorfes erreichten, wo die Wohnhäuser waren, drehten sie um.

Den Aufstieg hoch zur Heulenden Hütten sparten sie sich. Es war typisch für den Februar nass kalt und es gab keinen richtigen Weg zu der Hütte.

Sie mussten also den Hügel erklimmen und darauf hatten sie wenig Lust.

Die Hütte an sich bot auch keinen großen Grund sie zu besuchen.

Beim ersten Besuch des Dorfes oder aber den ersten, um sie einmal von außen zu sehen, da es um sie verschiedene Gerüchte gab, hatte sie etwas Geheimnisvolles gehabt.

Nun aber war sie nur eine alte Hütte, die auf einem Hügel stand.

Harry hatte Pansy einmal erklärt, woher die Gerüchte wirklich stammten und auch das es einen Geheimgang gab, der in sie hineinführte.

Um Pansys Neugier zu befriedigen hatte er auch gleich hinzu gefügt das es dort drin nicht sehenswertes gab. Die Möbel waren kaputt und sie war völlig verstaubt und verdreckt.

Seit Remus seinerzeit als Schüler dort seine Verwandlung in den Vollmondnächten vollzogen hatte und Sirius in ihrem dritten Schuljahr dort wohl hausiert und nächtigte, hatte diese Hütte bestimmt niemand mehr betreten.

Auch wenn sie sich den Innenraum einmal ansehen wollte, gab es dort drin nichts Aufregendes. Auch die Tatsache das der Eingang durch den Fuß der Peitschenden Weide ging, schreckte sie ab.

Harry führte Pansy am Arm durch das Dorf, wobei ihr Blick kurz zu der Hütte am Rand des Dorfes wanderte.

„Weißt du, eine Frage habe ich tatsächlich noch bezüglich der Hütte.“

„Was denn?“

„Du sagtest das die Peitschende Weite gepflanzt wurde, weil Professor Lupin ein Werwolf war und sich dort in aller Ruhe verwandeln konnte.

Die Schüler konnten ihm nicht folgen wegen der Weide, aber warum gab es den Geheimgang?“

Harry sah sie schief an.

„Wie bitte?“, fragte er verwirrt.

„Du sagtest die Weide wurde für ihn gepflanzt. Das bedeutet das der Geheimgang bereits vorhanden war und in die Hütte führte.

Warum in Merlins Namen hat jemand eine Hütte mit einem Geheimgang zum Schulgelände gebaut?“

Harry öffnete den Mund schloss ihn wieder. Darüber hatte er noch nie nachgedacht und die Frage war nicht falsch.

„Ich… ich würde sagen das die Hütte versehentlich auf das Ende des Geheimgangs gebaut worden ist. Sie hat oder hatte so weit ich weiß eine Tür, zumindest glaube ich eine Tür dort gesehen zu haben.

Oder aber die Hütte war früher ein Teil von Hogwarts.“

Pansy sah ihn fragend an.

„Du weißt schon, aus früheren Zeiten. Vielleicht hatte ein Gründer oder Lehrer diese Hütte mit dem Geheimgang gebaut, um einen Ort oder Raum zu haben, um zu forschen“, erklärte Harry.

„Oh, du meinst also statt einer Wohnung im Schloss hat sich ein Lehrer oder Gründer dazu entschieden sich einen Rückzugsort außerhalb von Hogwarts zu bauen?“

„Wäre doch möglich. Der Gründer eures Hauses hat eine gigantische geheime Kammer errichtet, in der sein Haustier Basilisk lebte.

Wäre es da so unglaubwürdig, dass… Ravenclaw diesen Gang und die Hütte erbauen ließ, um dort in aller Ruhe zu lesen oder zu forschen?“

„Da muss ich dir zustimmen… auch wenn ich glaube das diese Hütte ehr ein Liebesnest war, wenn es denn wirklich von einem Gründer oder Lehrer erbaut wurde.“

Harry lachte kurz auf. „Klar, alles, was dir Freude bringt. Worauf hast du jetzt Lust?“

Pansy ließ ihren Blick über die Straße und die Personen um sie herum wandern.

„Wie wäre es mit einem Tee? Oder einem Kaffee? Ich bin kein großer Fan davon mich jetzt in die drei Besen zu zwängen.

Das Lokal wird voll sein bis oben hin und darum ist die Chance klein das wir einen Tisch bekommen.“

„Klingt gut für mich, weißt du wo wir hingehen könnten?“, antwortete Harry.

Seine Freundin grinste ihn breit an. „Aber natürlich Harry, folge mir, du wirst es lieben.“

Schon als sie das sagte, bekam Harry ein ganz ungutes Gefühl, das sich bestätigte als er einige Minuten später vor dem Café von Madam Padifoot stand.

„NEIN!“, sagte er mit fester Stimme und dem Blick durch die Schaufenster.

Pansy drehte sich zu ihm um. „Warum nicht? Das wird lustig.“

„Pansy bei aller Liebe, dieses Lokal ist grässlich. Es wundert mich das du hier hingehen möchtest.“

Ihr Grinsen wurde noch breiter und sie packte ihn am Arm.

„Du warst also schon einmal hier?“, fragte sie aufgeregt.

„Ja, letztes Jahr auf einem… meinem einzigen Date mit Cho“, gestand er.

„Super, du musst mir alles darüber erzählen und jetzt komm endlich.“

Sie zog ihn mit sanfter Gewalt zur Tür und öffnete diese. Harry ließ sich mitziehen und betete das der Nachmittag einen besseren Ausgang nehmen würde.

Wobei das Date mit Cho damals nicht mehr viel Platz nach unten ließ.

Im Innenraum des Cafés sah es aus wie bei seinem letzten Besuch. Wenn er sich recht erinnerte, hatte Cho gesagt das die kitschigen Herzförmigen Kissen, das viele Rosa und die Cupidos die Herzförmiges Konfetti über die Tische regnen ließen zur Valentinsdeko des Lokas gehörten.

Pansy führte ihn durch den Mittelgang an einigen Tischen mit knutschenden Paaren vorbei und in eine kleine Ecke mit einer Sitzbank für zwei.

Sie ließ sich auf dieser nieder, bevor Harry sich neben sie setzte.

Kaum saß seine Freundin griff sie sich die Speisekarte und überflog die Getränke.

Schneller als er vermutet hatte, reichte sie ihm diese, die er nach einem schnellen Blickt zurück auf den Tisch legte.

„Also Pansy, warum wolltest du hier her?“

„Das wirst du gleich sehen, aber erstmal bestellen wir.“

Einige Minuten später kam die Bedienung und nahm ihre Bestellungen auf.

Während Harry sich für einen Kaffee und ein stück Kirchkuchen entschied, nahm Pansy einen Früchte Tee, wobei sie sich aber bei der Wahl des Kuchens ihm anschloss.

Als sie ihre Bestellungen vor sich hatten, lehnte Pansy sich auf der Bank zurück und legte ihre Beine über Harrys.

„Gut, jetzt bin ich gespannt.“

Pansy grinste ihn an und nickte unauffällig zu dem Tisch zu ihrer Rechten.

Dort saßen zwei Siebtklässler aus Ravenclaw die scheinbar an ihren Lippen zusammengeklebt waren.

Allerdings war dieses Paar nicht das einzige, an jedem Tisch in diesem Raum schienen Paare zu sitzen die entweder Händchenhielten oder aber bereits innig knutschten.

Pansy zog unauffällig ihren Zauberstab und erschuf stumm einen Privatsphäre Zauber um sie beide.

Man konnte sie zwar sehen, aber keiner konnte sie hören, wenn er nicht genau vor ihrem Tisch stand.

„Also, wir sind hier, um den anderen beim Knutschen zuzusehen?“

„Nein, das wäre doch sehr merkwürdig… glaube ich. Der Kuchen und der Tee sind hier ziemlich gut. Zum Beispiel wird der Kuchen hier selbst gemacht und der Tee ist von hoher Qualität.“

Pansy nahm einen Schluck von ihrem Tee.

„Dieses Lokal ist allem voran am Valentinstag ein Anlaufpunkt für neue Paare oder erste Dates. Sie sitzen dann hier und knutschen ausgiebig und öffentlich damit jeder sie sieht.

Okay ein anderer Grund ist es auch um einen Ex-Partner eifersüchtig zu machen.

Sei Ehrlich Harry, hast du jemals in Hogwarts ein Paar gesehen das so offen und übertrieben miteinander rummacht wie beispielsweise die beiden Ravenclaws dort drüben?“

Harry warf einen Blick zu dem Tisch und musste es verneinen. Naja Ron und Lavender, aber die waren in dieser Situation Einzigartig.

„Kommen wir aber zurück zum Wesentlichen du warst letztes Jahr mit Chang hier?“

Harry stöhnte in seinen Kaffee. „Erinnere mich nicht an dieses Treffen, es war grauenhaft und ich würde es am liebsten vergessen.“

Pansy sah ihn Mitleidig an. „Ein Grund mehr das wir hierhergekommen sind. Du kannst die schlechte Erinnerung mit einer guten ersetzen.

Was genau war den so schrecklich? Zu viel Zunge beim knutschen?“

Harry schüttelte den Kopf. „So weit kamen wir nicht. Wir haben… naja, das ganze Date war etwas komisch.

Nicht nur weil Roger Davis am Nebentisch ausladend mit einem Mädchen knutschte und sie mir erzählte das er sie einige Tage vorher eingeladen hatte.“

Pansy kicherte leise. „Oh, sie hätte bestimmt gewollt das du genau so aktiv wirst wie Roger.

Wenn es dich tröstet die beiden haben sich getrennt.“

„Habe ich mir im Nachhinein auch gedacht, also das Cho wollte das ich da mithalte… ähm… woher weißt du das sie sich getrennt haben?“

„Roger ist Tracys Bruder. Sie erwähnte das ihr Bruder sich von seiner Freundin im Sommer getrennt hat… also, wenn es dieselbe war.“

„Warte Roger und Tracy sind Bruder und Schwester?“

Pansy lachte kurz auf. „Nein, dass sie den gleichen Nachnamen haben, ist ein gigantischer Zufall.“

„Okay, okay… ich hatte nie drauf geachtet. Tut mir leid, aber… wir sind jetzt warum hier?“

„Ganz einfach, wir amüsieren uns über die anderen Paare.“

Harry schmunzelte und widmete sich seinem Kuchen.

„Nur aus Interesse wie gedenkst du das zu tun?“

Pansy ließ ihren Blick durch den Raum wandern.

„Ich habe eine Vorliebe für Tratsch wie du weißt. Ich könnte dir genau sagen wer sich gerade getrennt hat und hier gerade nur zeigen will das er über die Trennung hinweg ist.“

Harrys Blick wanderte von Schüler zu Schüler, bevor er ablehnte.

„Ich bin kein Fan von Klatsch und Tratsch. Also wenn du nicht gerade eine richtige… ich sage mal Sensation hast, dann würde ich ein gemütliches Date mit dir Vorziehen.“

Pansy öffnete den Mund und blickte sich nochmal im Raum um.

Schließlich lehnte sie sich vor und küsste ihn auf die Wange.

„Dann nehme ich das Date“, antwortete sie, während Harry den Arm um sie legte.