95 Zwei Nachmittage
95 Zwei Nachmittage
Hallo an alle und einen schönen Sonntag, heute geht es hier weiter. Nächste Woche bin ich im Urlaub und weiß noch nicht wie ich zum posten komme, aber ich bin guter Dinge, das es wie in den letzten Jahren auch klappen wird. In Holland sollte es ja auch Internet geben.
So nun aber zum Kapitel.
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Während Harry und Pansy den Tag in Hogsmeade verbrachten hatten es sich Tracy Davis und Astoria Greengrass im Zimmer der älteren bequem gemacht.
Der Hauptgrund dafür war das Astoria sich immer noch das Zimmer mit einigen ihren Mitschülerrinnen teilte.
Einer der Nachteile, wenn man unterhalb der fünften Jahrgangsstufe war. Erst ab dieser bekamen die Schüler von Slytherin ihre Einzelzimmer.
„Nicht das ich etwas dagegen hätte das du den Nachmittag mit mir verbringst Tracy, aber hast du heute kein Date?“, fragte Astoria.
Tracy wich dem Blick der jüngeren aus. „Oh…. Nun ja… Blaise und ich sind nicht wirklich zusammen… noch nicht, aber leider liegt er gerade flach. Ich meine er hat sich eine Erkältung eingefangen und ich hatte keine Lust allein nach Hogsmeade zu gehen.
Oder aber mit Malfoy und einem seiner Idioten“, erklärte Tracy.
„Verstehe, nur warum bist du bei mir und nicht bei meiner Schwester?“
Tracy rollte mit den Augen.
„Sagen wir es so, wenn ich die Wahl habe zwischen Nichtstun und Quatschen oder in die Bibliothek gehen, dann ziehe ich das Quatschen vor.
Vor allem, weil ich diese staubigen Bücherregale nicht mehr sehen kann… Würden wir nicht im Raum der Wünsche lernen und üben wäre ich schon längst geflohen.“
Astoria nickte verstehend. „Klingt logisch und für mich nachvollziehbar. Den Raum der Wünsche habe ich auch liebgewonnen.
Wollen wir vielleicht dorthin und ihn mal für etwas anderes als Schulisches verwenden?“
„Klar, hast du eine Idee?“
Astoria überlegte kurz. „Schwimmen gehen? Oder wir gehen in die Küche und besorgen uns Tee + Gebäck und machen uns einen schönen Tag dort vor einem Kamin, oder ähnliches?“
Tracy ließ ihren Blick über die Jüngere wandern. „Dann besser das Tee und Gebäck Ding. Schwimmen klingt nach Sport und ich habe immer noch blaue Flecke und Bissspuren von der letzten Übungsstunde.
Diese kleine Weasley mit ihrem Fledermausfetisch ist wirklich gefährlich.“
Astoria kicherte als Antwort. „Also ich mag sie, sie ist lustig und von ihren Brüdern war ich schon immer ein Fan.“
„Nicht nur du Tori, nicht nur du. Jetzt komm, wir gehen runter in die Küche und überlegen uns Unterwegs, wie wir den Raum aussehen lassen.“
Astoria sprang auf die Beine und folgte der älteren zur Tür.
Der Abstecher in die Küche verlief für beide sehr unterhaltsam. Die begeisterten Hauselfen bedienten sie mit großer Freude und sie bekamen viel zu viel.
Neben Gebäck bekamen die beiden eine Kanne sowie Teebeutel. Einen Kamin oder aber Feuerstelle konnten sie im Raum der Wünsche erschaffen und Wasser konnten sie mit einem einfachen Zauber schnell wieder auffüllen.
Unter den Elfen, die sie mit Essen versorgten, bemerkte Astoria einen mit einem, wie sie fand besonders interessanten Kleidungsstyl.
Sie erinnerte sich dunkel das ihre Schwester und Pansy diesen einmal erwähnt hatten und fragte den Elf nach seinem Namen und ob er Harry kannte.
Sofort begann der kleine Elf unter seinen 10 Hüten mit den Ohren zu wackeln und bestätigte seine Freundschaft zu Harry.
Danach erkundigte er sich, ob die beiden Freunde von Harry waren.
Ohne zu zögern, bestätigten die beiden es und kurz darauf hatten sie noch mehr Gebäck und Beilagen in ihren Taschen.
Während Tracy sich durch die unterschiedlichen Gebäckstücke, die sie nun in ihren Taschen haten wühlte und sich fragte, wer das alles essen sollte, plauderte Astoria mit dem Elfen.
Es war sehr selten das ein Elf sich als Freund eines Zauberers bezeichnete und Astoria wollte wissen, wie das gekommen war.
Ihre Elfen waren keine Familienmitglieder oder Freunde, auch kannte sie niemanden der das von seinen Elfen behauptete, aber sie konnte immerhin sagen das ihre Familie und die Familien ihrer Freundinnen ihre Elfen besser behandelten als die meisten dunklen Familien.
Zum Beispiel wusste sie das die Elfen bei den Malfoys nur dreckige Geschirrtücher trugen.
Die Elfen von ihrer Familie hatten zwar auch keine richtige Kleidung aber die Tücher, welche sie als Toga trugen waren mit dem Wappen der Familie bedruckt und sauber.
Die beiden verabschiedeten sich schließlich, nachdem Dobby den beiden erzählt hatte, wie er als freier Elf nach Hogwarts gekommen war, nachdem Harry Potter ihn aus der Knechtschaft der Familie Malfoy befreit hatte.
„Oh, das hat er gut gemacht. Wir können das blonde Frettchen auch nicht leiden“, warf Tracy ein und legte einige der Gebäckstücke auf einen der Haustische.
Sie wollten zwar etwas Süßes zum Tee, aber mit der Menge an Gebäck hätten sie sich das Abendessen sparen können. Wahrscheinlich sogar, wenn sie eine Person mehr wären.
Vor dem Raum der Wünsche ließ Tracy Astoria den Vortritt. Diese sollte sich aussuchen, wo sie ihre Teestunde abhalten würden.
Als sich kurz darauf vor ihnen die Tür bildete und sie eintraten bereute sie die Entscheidung keine Sekunde.
Der Raum war klein und gemütlich. Die Wände waren aus dunklem Holz, während zwei große blaue Ohrensessel vor einem Tisch mit einem weißen Tischtuch standen. Auf diesem lag bereits Silberbesteck, Teller, eine Platte und Tassen.
Die Sessel standen nahe eines erloschenen Kamins, welcher aus dunklem Stein bestand. Die Reste der Einrichtung waren Bilder von Landschaften.
Tracy pfiff anerkennend, während sie eintraten und mit einem Zauber den Kamin entzündete.
„Ich bin beeindruckt Tori.“
Die jüngere lächelte und ließ sich in ihrem Sessel nieder. „Danke Tracy, die Idee hierzu stammte aus einem Roman den ich vor ein paar Wochen ausgelesen hatte.
Eigentlich müsste eine der Wände noch ein großes Fenster beinhalten, welches den Ausblick auf eine verschneite Schneelandschaft bietet, aber ich wollte es nicht übertreiben.“
Tracy kicherte und begann damit das Gebäck auf der Platte in der Mitte ihres Tisches aufzureihen und dann die Kanne mit Wasser und Teebeuteln zu füllen, bevor sie diese in den Kamin stellte.
Während sie auf ihren Teee warteten, fiel Tracy etwas ein. „Darf ich dir eine Frage stellen? Es geht um Daphne.“
„Klar, was möchtest du wissen?“
„Nun, ich musste an unsere letzte Übungsstunde denken… und auch noch an zwei andere Situationen.
Ist dir aufgefallen das sie es nicht mehr leugnet, wenn man ihr eine Beziehung mit Parvati unterstellt. Wobei, eigentlich reagiert sie überhaupt nicht mehr darauf. Denkst du wir treffen mit diesem Scherz unbewusst genau ins Schwarze?“
Astoria lachte laut auf. „Nein, nein… das hab ich sie tatsächlich nach unserer letzten Stunde auch gefragt.
Ihre Antwort war: Es ist einfacher den Unsinn von Tracy und Pansy zu ignorieren, statt sie in ihre wimmernden und unterwürfigen Persönlichkeiten zu verwandeln.“
Tracy zuckte bei diesen Worten zusammen.
„Ich verstehe zwar nicht, was sie damit meinte, aber scheinbar hat sie keine Lust mehr euch immer zu Maßregeln.“
„Ähm… ja… also… vergiss diese Ausdrucksweise bitte sofort wieder.“
„Warum?“
„Weil es nicht wahr ist. Ich habe nie… ähm, wurde nie von Daphne mit einem Verwandlungszauber belegt.“
Astoria sah sie schief an.
„Vergiss das Thema einfach. Oh, der Tee ist fertig.“
Schnell schenkte Tracy ihnen Tee ein und nahm sich ein Stück Gebäck. Innerlich glühte sie vor Scham.
„Verdammter Eisdämon, das war ein… drei Mal und warum erzählt sie so etwas ihrer Schwester?“, dachte sie.
Astoria knabberte an einem Keks und beobachtete ihr Gegenüber, dabei aufmerksam.
Ihr war die Röte auf den Wangen der älteren nicht entgangenen.
„Warum stört dich die Ausdrucksweise? Nach einem Kältezauber von Daphne oder mir ging noch jeder in die Knie und hat gewimmert.“
„Na weil… oh… oh ja, das stimmt. Tut mir leid, ich war gerade mit den Gedanken wo anders. Also… anderes Thema?“, fragte Tracy hoffnungsvoll und dankbar über die Erklärung.
„Klar! Hab ich dir schon erzählt das mich Harry mit seiner Schlange spielen lässt?“
Tracy verschluckte sich an ihrem Tee und begann zu husten.
„Er… er tut was?“, fragte sie geschockt.
„Na mit Trixi. Ich habe mich entschlossen sie als Fokus für meine aktuelle Hausaufgabe zu nehmen. Diese Tiere sind so interessant und vor allem nicht heimisch bei uns.
Normalerweise würde man gar nicht an sie rankommen und Harry ist der perfekte Züchter.
Er kann Parsel womit er mit ihr reden kann und durch die Seelenbindung zu ihr versteht er sich sogar ohne die Fahrigkeit mit ihr.
So weit ich weiß ist das Projekt ein Erfolg gewesen und das bedeutet für mich das ich in meinem sechsten Jahr Pflege magischer Geschöpfe behalten werde.
Oh, ich bin schon gespannt, was ich für ein Tier bekomme! Eine Katze wie Pansy wäre mein absoluter Traum, am besten eine mit magischen Kräften.
Wobei es auch noch andere Wesen gibt, die mich reizen würden. Zum Beispiel exotische Vögel, oder aber doch eine Schlange?
Nein, die sind nicht kuschelig… oh ich habe sogar mal von jemandem gelesen der…“
Tracy hob beschwichtigend die Hände. „TORI! Ganz ruhig, ich weiß du liebst magische Wesen aber beruhige dich.
Ich bin mir sicher du bekommst ein Wesen das perfekt zu dir passt, wenn du dieses Fach weiter studierst und wenn sie das Projekt nicht durchführen, dann kannst du dich an Pansy und Harry wenden.
Die beiden haben die Wesen beschworen. Vielleicht haben sie ihre Aufzeichnungen noch. Dann kannst du es in deinen Weihnachtsferien, während deines sechsten Jahres machen.
Es hat ja nur eine Doppelstunde gedauert.“
„BEI MERLIN! DU HAST RECHT!“, quietschte Astoria.
„Das ich da noch nicht selbst draufgekommen bin. Ich fragte die beiden nach ihren Aufzeichnungen und mache das selbst.
Dann könnte vor dem Ende dieser Woche mein eigenes Seelentier haben!“
Astoria sprang auf die Beine und wollte schon zur Tür eilen, aber Tracy hielt sie auf.
„Tori, Harry und Pansy sind auf einem date im Dorf. Glaubst du sie wären glücklich, wenn du sie störst?“
Der Eifer der Blonden wurde schlagartig gebremst und sie schüttelte den Kopf.
„Tut mir leid… du hast recht, ich habe mich hinreisen lassen“, nuschelte sie peinlich berührt.
„Siehst du, jetzt setz dich bitte wieder. Wir machen uns noch einen schönen Nachmittag und heute Abend kannst du Pansy bestimmt fragen.
Außerdem brauchst du Zutaten für das Ritual, soweit ich weiß.“
Astoria errötet. „Die habe ich auch vergessen… du hast recht, ich rede erstmal mit Pansy.“
Tracy lehnte sich zufrieden zurück und wechselte das Thema auf ihre Pläne für den Sommer.
Währenddessen hatte Harry verstanden was seine Freundin ihm sagen oder zeigen wollte.
Inzwischen war jedes andere Paar in diesem Raum dabei ausgelassen zu knutschen.
Pansy hingegen kommentierte die Paare hinter ihrem Zauber ausgiebig, während Harry sich das Lachen verkneifen musste.
Das sie recht hatte, bemerkte er daraus das ständig einige Augenpaare zu den Tischen der anderen wanderten.
„Willst du nicht mithalten?“, fragte Harry über seinen Kaffee hinweg.
Pansy schnaubte nur. „Schatz, jeder weiß das wir zusammen sind. Es reicht mir im puren Neid zu baden das ich mit den Auserwählten geschnappt habe.“
Harry schmunzelte. „Stimmt und ich bin mir sicher das du nicht damit prahlst.“
„Natürlich nicht. Wobei… ich habe einmal im Badezimmer erwähnt, das ich es genieße, deine große Schlange zwischen meinen Fingern zu spüren…
Auf Nachfrage antwortete ich: Sie ist schuppig, was erwartet ihr von seinem Seelentier?“
Harry fing an zu lachen.
„Nach dem ersten Satz haben mich ein paar neidisch angeschaut, aber gut.“
Die beiden leerten ihre Teller und tranken aus, während sie sich wie die einzig normalen Kunden benahmen.
Harry bezahlte die Rechnung und sie gingen zur Tür, wo Harry es sich nicht nehmen ließ seine Freundin noch einmal an sich zu ziehen und ihr einen Kuss auf die Lippen zu geben.
Pansy war überrascht aber erwiderte den Kuss an der Tür nur zu gerne und warf dann noch einen Blick in den Raum, wo sie einige verstohlene Blicke bemerkte.
Sie grinste in die Runde, streckte kurz die Zunge raus, bevor sie sich bei Harry einharkte und mit ihm das Lokal verließ.
„Und, war es so schlimm?“, fragte sie während seinem Arm die Straße entlang zur Hauptstraße ging.
„Nein, deine Kommentare waren auch sehr unterhaltsam. Wobei ich dir bei deinen beiden Hauskollegen recht geben musste. Die haben beim Knutschen gesabbert wie Bulldogen.“
Pansy lachte über ihren eigenen Witz. „Widerliche Rasse, ich würde etwas… schöneres bevorzugen. Solange es sich mit meinem Seelentier versteht.“
Harry horchte interessiert auf. „Was für eine Rasse würde dir den zusagen?
Pansy überlegte einen Moment. „Ein Husky wäre traumhaft. Die sind wunderschön.“
Wie Harry wusste, waren diese Tiere sehr aktiv, was er Pansy auch sagte.
„Dann habe ich einen Grund mehr zu spazieren und Cleo hätte einen Spielkameraden.“
„Klingt eigentlich ganz einladend“, antwortete Harry, während sie sich auf den Weg zurück zum Schloss machten.
Als sie den Rand des Dorfes erreichten, wurde die Stimmung der beiden allerdings verdorben.
Die Störung kam in Gestallt von Malfoy und seinen beiden Spießgesellen. Kurz hatte Harry die Hoffnung das das blonde Frettchen sie beide ignorieren würde, aber so viel Glück hatten sie nicht.
Pansy hätte es klar sein müssen, seit dieser wieder angefangen hatte sich wieder Daphne aufzudrängen war es für sie nur noch eine Frage der Zeit bis er sie und Harry auch einmal stören würde.
„Na sieh mal einer an, wen haben wir denn da?“, fragte er in seiner alten Malfoy Manier und versperrte ihnen den Weg.
„Was willst du Malfoy? Wir sind beschäftigt“, antwortete Harry wenig beeindruckt von seinen beiden Leibwächtern.
„Nicht so unfreundlich Narbengesicht. Pansy, wie lange willst du das hier noch durchziehen? Du verkaufst dich so tief unter Wert mit ihm.“
„Da bin ich anderer Meinung, aber danke für deine Meinung. Ich werde sie ignorieren und mich weiter meinem Date widmen“, antwortete Pansy, während sie sich wieder an seinen Arm lehnte.
Malfoy lachte kurz auf. „Du wirst noch sehen, was du davon hast, es wird bald die Zeit kommen, wo du dich für das hier verantworten musst.“
„Ich habe keine Ahnung was du damit sagen oder worauf du anspielen möchtest“, antwortete Pansy.
Harry konnte innerlich nur den Kopf schütteln. Malfoy könnte sich auch gleich ein dunkles Mal einbrennen lassen und dann nur noch mit kurzen Ärmeln durch das Schloss laufen.
„Malfoy, würdest du aufhören uns zu belästigen? Im Gegensatz zu dir haben noch Pläne für heute.“
Die Augen seines Gegenübers verengten sich. „Pass auf wie du mit mir redest“, knurrte er ihn an und machte einen Schritt auf ihn zu.
Es dauerte nur einen Moment, bevor alle fünf ein leises zwischen hörten und sich etwas Harrys Umhang bewegte.
Diese kleine Geste reichte damit Malfoy wieder von ihm weg sprang.
„Was ist denn los Malfoy, hat der Slytherin etwa angst vor einer richtigen Schlange?“, fragte er spottend.
„Klappe Potter… Du… du… denkst auch nur weil du dich hinter deiner Schlange versteckst, kannst du dir nun alles erlauben.“
Harrys Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Ich brauche Trixi nicht um dich niederzustrecken, aber lassen wir das. Gehen wir weiter Pansy? Die drei sind unter unserer Würde und…
Malfoy, du brauchst keine Angst vor Trixi zu haben. Ich werde sie dich niemals beißen lassen: Wer weiß was sie sich für Krankheiten einfängt, wenn sie dich beißt.“
Pansy fing an zu kichern, während er sie an den dreien vorbeiführte.
„Du… Du solltest endlich lernen wo dein Platz ist Potter, egal was alle Sagen oder was du tust. Du bist nur ein dreckiges Halbblut!“, antwortete Malfoy. Harry aber merkte das seinen Worten der Biss fehlte.
Scheinbar machte ihn Trixi immer noch nervös.
Harrys Blick wanderte kurz zu Pansy die ihn nur breit angrinste, bevor er sich von ihr löste und sich umdrehte.
„Malfoy, darf ich dich daran erinnern das du durch deine Mutter ein halber Black bist und ich das Oberhaupt dieser Familie bin?
Es kostet mich nur einen Brief, um die Ehe deiner Eltern aufzulösen. Dich zu enterben, oder aber dich und oder deine Mutter aus der Familie Black zu verbannen.
Wie groß wird dein Ego sein, wenn ich das alles tue und es an den Propheten Schicke? Die Titelstory sehe ich vor mir: Arroganter Bengel zerstört sein Erbe und seine Familie.“
Pansy prustet los vor Lachen während Malfoy noch bleicher wurde als er generell schon war.
„Das kannst du… das wagst du nicht!“
Harrys Grinsen wurde breiter.
„Oh finde es doch heraus. Wenn ihr uns nun entschuldigen wollt.“
Er legte Pansy den Arm um die Schultern und sie machten sich auf den Weg die Straße entlang zum Schloss.
Als Pansy kurz nochmal einen Blick über die Schulter warf sah sie wie die drei Jungen immer noch an der Stelle standen, wo sie sie verlassen hatten.
„Was müsste ich dir geben damit du seinen Eltern wirklich mit einer Annullierung ihrer Ehe drohst, wenn er nochmal so mit dir redet?“, fragte Pansy etwas zu interessiert.
„Ehrlichgesagt, habe ich das seinem Vater bereits angedroht. Das war wohl auch einer der Gründe, warum er sich bis jetzt nicht in meine Nähe getraut hat.“
„Schade, diese Schlagzeile hätte ich so gerne gelesen“, maulte sie.
„Keine Sorge, ich werde demnächst einmal ein Familientreffen der Blacks abhalten. Natürlich werde ich seine Mutter darüber informieren das ein Nichterscheinen Konsequenzen hat.
Ihr Sohn ist aber nicht willkommen. Schließlich geht es um wichtige, geheime Familienangelegenheiten.
Blacki würde außerdem nicht lange durchhalten, ohne ihn zu verfluchen. Ginny hat ihn bestimmt schon oft durch den Dreck gezogen.“
Pansy überlegte einen Moment, bevor sie antwortete: „Blacki und Bellatrix in einem Raum? Da würde ich gerne zusehen. Vor allem beim ersten Treffen.
Ich wüsste gerne wer zuerst seinen Zauberstab zieht.“
Harry schmunzelte bei dem Gedanken. „Keien Sorge: Neutraler Boden und keiner von ihnen hat einen Zauberstab. Allerdings könntest du mich einmal in den Ferien besuchen.
Bella mochte dich und sie würde dich über ein Gemeinsames Abendessen freuen… auch mein Pate würde dich mal gerne kennenlernen.“
„Das ist… ähm… ich versuche es zu schaffen… und und… Dein Pate?“
„Sirius Black“, antwortete Harry.
Pansy blieb stehen. „Warte! Ich dachte der ist tot.“
„Stimmt auch, also er war tot… irgendwie: Das haben wir aber geändert.“
Pansys fing unsicher an zu lachen, bevor sie bleich wurde.
„FUCK! Das meinst du ernst!“
„Ja, die Einladung bleibt bestehen“, antwortete er.