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98 Draco Malfoys größter Fehler 1

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98 Draco Malfoys größter Fehler 1

Harry und Pansy hatten schließlich den See umrundet, ohne auch nur eine Spur von Pansys Seelentier zu finden.

„Du könntest sie auch einfach zu dir rufen“, schlug Harry schließlich vor.

„Das könnte ich, aber wo wäre dann der Spaß? Cleo stromert gerne im Schloss und seinen Ländereien herum. Sie zu finden ist… kann ein schönes Spiel sein.

Woher glaubst du wusste ich das Cleo sich gerne um den See herum aufhält… also jetzt wo es wärmer wird.“

Harry lachte kurz. „Du meinst also du suchst dein Seelentier? Als dein Hobby?“, fragte er.

„Kann man so sagen, aber meistens bekomme ich es von anderen erzählt.

Letzte Woche hatte Tori Kräuterkunde und hat mir danach erzählt das Cleo auf dem gläsernen Dach gelegen und geschlafen hat.

Cleo ist… nun ja, ich muss gestehen das ich inzwischen zweifle das meine Süße eine Schattenkatze ist.“

Das ließ Harry aufhorchen. „Wie bitte?“

„Naja… ich habe noch etwas mehr über diese Wesen gelesen. Schattenkatzen erreichen nur in den aller seltensten Fällen diese Größe und das auch erst nach etwa zwei Jahren.

Ihr Wachstum passt mehr zu einem Panther. Worüber ich mich nicht beschweren möchte, ein Panther ist… ein guter Beschützer.

Auch wenn ich sie nicht mehr tragen kann, wenn sie ausgewachsen ist.“

„Ja, das ist tragisch“, antwortete Harry.

„Wobei ich immer noch glaube das sie mehr kann… und wenn sie ausgewachsen ist, kann ich bestimmt auch mit ihr reisen.

Dann kann ich mir das Apparieren sparen.“

„Praktisch.“

Die beiden steuerten die Gewächshäuser an als ihnen drei Personen entgegenkamen.

„Wo wir vorhin das Frettchen erwähnt hatten“, murmelte Harry zu seiner Freundin.

„Na wen haben wir den hier? Potter und…“

Malfoy, wie immer flankiert von Crabbe und Goyle blickte zwischen den beiden hin und her.

„Pansy, warum verkaufst du dich so sehr unter deinem Wert? Ein Halbblut? Du könntest es so viel besser haben.“

„Danke, aber ich bin bestens versorgt“, antwortete sie und lehnte ihren Kopf an Harrys Schulter.

Malfoy schnaubte nur als Antwort.

„Du hast die Dame gehört Malfoy, sie ist völlig zufrieden, wenn du uns nun entschuldigst wir haben wichtigeres zu erledigen als uns mit dir abzugeben“, warf Harry ein.

Er wollte Pansy gerade an den dreien vorbeiführen aber der Blonde hielt sie wieder auf.

„Große Worte Potter. Scheinbar hast du immer noch nicht begriffen das du Personen die weit über dir stehen zu respektieren hast“, höhnte Malfoy.

Harry schenkte ihm leichtes Lächeln.

„Du meinst jemanden wie dich? Dein Vater steht unter Beobachtung durch die Auroren, nachdem er im Ministerium einen so erbärmlichen Job gemacht hat.

Sag mir wie viele Wochen hat er auf den Knien verbracht und Voldemort die Schuhe geleckt, damit er nicht getötet wird?

Dann deine Mutter… eine gebohrte Black. Demnach mir, als Oberhaupt der Familie Black unterstellt, auch wenn ich die Geschäfte an ihre Schwester übertragen habe.

Ich habe nichts gegen sie, auch weil ich noch nie einen Satz mit ihr gewechselt habe. Mach dir aber immer die Tatsache bewusst das die Ehe deiner Eltern mit einem Satz von mir beendet werden kann.“

Der Blonde zuckte kurz zusammen aber blieb aufrecht.

„Spar dir deine leeren Drohungen! Wenn der dunkle Lord erst in diesem Land regiert, dann werdet ihr dreckigen Halbblüter uns dienen. So wie ihr es schon immer solltet.“

Harrys Mund verzog sich zu einem Grinsen. „Ist das ein Geständnis? Dienst du und deinem Familie Voldemort?“

Malfoy zuckte zurück und seine beiden Leibwächter traten vor.

„Versucht es gar nicht erst. Bevor ihr auch nur daran denkt mich zu schlagen habe ich euch verflucht“, drohte Harry den beiden.

Beide zögerten während Harry sich wieder an Malfoy wandte.

„Also? War das ein Treueschwur an Voldemort oder aber bist du einfach nur dumm? Deine Familie zu entehren, kostet mich nicht mehr als eine Eule.

Du kannst mich beschimpfen so viel du willst, aber das ist bedeutungslos. Schließlich kann ich dich und deine Familie in die Bedeutungslosigkeit schicken.

Verbannung aus der Familie Black und Auflösung der Ehe deiner Eltern.“

„FICK DICH POTTER! Nur weil du glück hattest von Black beerbt zu werden glaubst du nun du hättest Macht?

Nein, du bist immer noch ein schwaches wertloses Halbblut. Du wirst lernen das du uns Reinblütern zu dienen hast.“

Pansy kicherte leise und Harry wusste das ihr ein zweideutiger Kommentar auf der Zunge lag.

„Sie ist ein gutes Beispiel: Es gibt keinen Grund für Pansy sich mit dir abzugeben. Sie ist viel besser als du und alles, was du tust, ist mich zu imitieren!“

Harry lachte laut auf. „Ich? Dich imitieren?“, fragte er spöttisch.

„Natürlich! Du bist nur ein zweitklassiger Zauberer, dann unsere Zweikämpfe im Quidditch, immer versuchst du dich mit mir zu messen.

Und immer kommt dir eine glückliche Regung zugute. Der Klatscher in unserem ersten Quidditchspiel. Dein besserer Besen in unserem Zweiten Spiel.

Als du und das Wiesel nach eurem unverdienten Sieg zu zweit auf mich eingeschlagen habt.

Du hast nur Glück und das du dich nach meiner Trennung von Pansy an sie herangemacht hast zeigt mir nur das du mich nachahmst.

Bei unserer ersten Begegnung sagte ich dir, dass ich in die Quidditchmannschaft wollte, und kaum sind wir in Hogwarts lässt du dich als erster Erstklässler in der Mannschaft aufstellen.“

Harry lachte laut auf. „Das ich in die Mannschaft kam war dein Verdienst, hättest du nicht Nevilles Erinnermich gestohlen, wäre ich nicht auf den Besen gestiegen und wäre dir hinterher geflogen.

Ich wäre nicht gesehen worden, wäre nicht entdeckt worden und wäre nicht in die Mannschaft gekommen.

Du hast mir das ermöglicht.“

Malfoy schnaubte abfällig, während Pansy kicherte.

„Sei still Pansy!“

„Tut mir leid“, antwortete sie, während sie versuchte ihr kichern hinter vorgehaltener Hand zu verstecken.

Der Blonde funkelte die beiden böse an. „Du bist auch nur… ein abgelegtes Spielzeug von mir, das er sich genommen hat.“

Die Schwarzhaarige schnappte nach Luft. Bevor sie reagieren konnte schob sich Harry zwischen die beiden.

„Halt sie da raus Malfoy, das ist etwas zwischen uns!“

Der Slytherin grinste ihn an.

„Oh habe ich da einen nerv getroffen?“, fragte er höhnisch.

Harry funkelte ihn böse an und spürte unter seinem Umhang wie sich Trixi regte.

Die Schlangendame bewegte sich, spürbar.

„Was ist los Potter? Willst du nicht daran erinnert werden das sie nur eine von mir Verschmähte ist?

Wie fühlt sich meine abgelegte… Nun Freundin wäre zu gut gewesen, an?“

Harry spürte das Zucken von Trixi unter seinem Umhang und auch wie Pansy sich neben ihm verkrampfte.

Er amtete durch und trat einen Schritt vor.

„Wenn du es genau wissen willst: Nach den ersten drei Zentimetern wie eine Jungfrau.“

Malfoys Gesicht wechselt von blass zu rosa. „Wie kannst du es wagen!“, brüllte er.

Gerade als er nach seinem Zauberstab griff, schoss Trixi aus Harrys Ärmel heraus und zischte ihn an.

Der blonde Slytherin schrie auf und stolperte rückwärts, wobei er auf dem Hintern landete. Seine beiden Leibwächter traten sofort zwischen die beiden.

„Nehmt ihn mit, Trixis Gift ist tödlich und ich will nicht, das sie ihre Zähne in Abschaum wie euch stößt.“

Die beiden Gorillas halfen ihrem Anführer auf die Beine und die drei verschwanden zurück zum Schloss.

Kaum waren sie außer Hörweite warf sich Pansy an ihn, er spürte, wie sie schluchzte und legte seinen Arm um sie.

„Pst… alles wird gut Pansy… er ist es nicht wert… er hat dich niemals verdient und wenn er dir zu nahekommt, werde ich ihn das bereuen lassen.“

Pansy schluchzte und vergrub ihr Gesicht in seinem Umhang.

„Er ist… eine Krankheit und glaube mir, ich werde etwas finden, um es ihn bereuen zu lassen“, versprach er und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

Sie schwieg, während sie in seinen Armen zitterte.

„Denk immer daran: Deine Familie ist im Ansehen eures Lords viel höher als die seine. Er wird keinen Finger an dich legen, denn sein Vater kann ihn gegen den deinen nicht beschützen und außerdem…

Bella, mag dich und wartet nur auf einen Grund, um seinen Vater für Dummheit und Verrat zu richten. Danach wird er nicht mehr den Mund aufmachen.“

Pansy japste kurz auf. „Früher hätte ich die Aussage: Bellatrix Lestrange mag dich. Für… eine schlechte Nachricht, oder aber eine Warnung gehalten.“

„Sie ist nicht halb so verrückt wie du glaubst, glaube mir, sie hat mir sehr viel beigebracht.“

Langsam beruhigte sich die die Schwarzhaarige in seinen Armen und Harry führte sie zu einem Baumstumpf. Kaum saß sie erschien Cleo und schmiegte sich an Pansys Beine.

Harry löste sich etwas von ihr und der Vierbeiner sprang auf Pansy Schoss, wo sie das Tier in ihre Arme schloss.

„Cleo würde ihn zerfleischen, wenn sie nur etwas größer wäre.“

Pansy kicherte, während sie sie das Tier in ihre Arme schloss. „Ja… ich glaube das würde sie“, antwortet Pansy und küsste den Vierbeiner auf den Kopf.

„Vertrau mir, Malfoy wird bald lernen das er sich nicht mit mir anlegen sollte.“

Pansy schmiegte sich mit einem nicken an ihn und streichelte ihrem Seelentier durch das Fell.

„Und wegen dem… was er gesagt hat… das waren alles lügen und…und ich liebe dich genau so wie du bist. Mit deiner scharfen Zunge, deinen bissigen Kommentaren und… nein eigentlich genau wegen diesen Dingen.

Du bist giftig, bissig aber dennoch wunderschön und unwiderstehlich.“

Pansy lächelte sanft in seinen Armen. „Wenn er es bereut… sorge bitte dafür das ich es sehe“, bat sie.

„Oh nichts würde ich lieber tun.“

Während Harry seine Freundin tröstete und diese ihr Seelentier in den Armen hielt, waren Malfoy und seine beiden Leibwächter auf dem Rückweg ins Schloss.

„Wie können die beiden es nur Waagen so mit mir zu reden! Ich werde mir das nicht gefallen lassen!“

Der Blonde Slytherin tobte vor Wut, über die Respektlosigkeit. Nur weil Potter nicht das tun konnte, was ihm vorherbestimmt war und das war sterben.

Wenn er es getan hätte, dann wäre seiner Familie das aller erspart geblieben. Überwacht von Auroren und ausgegrenzt aus den höheren Rängen der Gesellschaft.

Auch wenn es einigen Schutz gab, konnte es nicht alle Schande von seiner Familie fernhalten.

Was auch immer der dunkle Lord plante, dauerte zu lange. Potter hätte schon lange tot sein sollen. Es gab so viele Möglichkeiten und auch Personen, die es tun würden.

„Es wird Zeit das jemand etwas gegen ihn unternimmt!“, knurrte er.

„Aber Malfoy, wir haben Anweisung ihm nichts zu tun.“

„Sei still Goyle! Wir werden ihn nicht töten… nein, ich werde mir etwas überlegen. Potter ist ein schwaches und wertloses Halbblut.

Es gibt andere Möglichkeiten, um ihn in seine Schranken zu verweisen… ich muss mir nur noch die richtige… nein die beste überlegen.

Er wird sich wünschen sich niemals mit mir und meiner Familie angelegt zu haben.“

Malfoy knurrte und beschleunigte seine Schritte. Es musste etwas geben das er Potter antun konnte, um ihn zu schwächen und zu demütigen.

Auch wenn seine Eltern ihn mehrfach ermahnt hatten Potter nichts anzutun, so würde es ihm ihr Lord verzeihen, wenn er Potter nicht damit tötete.

Es kratzte an seiner Ehre das er sich jeden Kommentar von diesem Halbblut gefallen gelassen hatte.

„Potter wird seine Strafe bekommen und dann wird er lernen sich nicht mit mir anzulegen“, dachte er und machte sich begleitet von seinen beiden Leibwachen auf den Weg hinunter in den Kerker.

Wenn er Potter erst einmal wieder seinen Platz gezeigt hatte, würde auch Pansy wieder zur Besinnung kommen.

Sollte sie trotzdem noch bei ihm bleiben wollen, dann hatte er mit seiner ersten Theorie vielleicht doch recht und ihr Vater hatte ihr befohlen sich an ihn zu hängen, um ihn später opfern zu können.

Diesem kleinen Flitschen würde er das zutrauen.

Im Gemeinschaftsraum der Slytherins verschwand er mit Theodore Nott in seinem Schlafzimmer.

Dieser war einer seiner besten Freunde und bei weitem klüger als seine beiden Leibwächter.

Alle drei kannte er durch die alten Kontakte seines Vaters und sie waren alle von Reinemblut. Wobei Crabbe und Goyle nicht gerade für ihren Intellekt bekannt waren.

Sie hatten Muskeln und waren gut, um ihn zu beschützen, aber Theo war ehr jemand den er als Freund betrachtete.

Bis vor einigen Wochen hätte er sich noch an Blais Zabini gewandt, aber dieser schien sich Pansys Irrglauben anzuschließen und mit einem Halbblut anzubandeln.

Natürlich handelte es sich dabei auch noch um Tracy Davis, die beste Freundin von Daphne Greengrass. Seiner Zukünftigen, die sich aber immer noch weigerte das einzusehen.

Sobald der dunkle Lord herrschte und seine Familie wieder ihren rechtmäßigen Platz hatte, würde er sie zwingen seine Frau zu werden und dann würde dieses Halbblut darum betteln ihnen dienen zu dürfen.

Damit würde er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn Davis weigerte sich auch ihn zu respektieren, eben wegen ihrer Freundschaft zur Familie Greengrass.

Theo hatte er schnell erklärt, worum es ihm ging, und bat ihn um Ideen.

Wenn sie beide Potter schwächten und verletzten, dann würden sie dafür bestimmt eine Belohnung bekommen.

Während Malfoy alles erklärte, tigerte er durch das Zimmer, während Theo an seinem Schreibtisch saß.

„Ich weiß nicht Draco… was du vorschlägst, ist in mehr als nur einer Hinsicht gefährlich“, antwortete dieser nachdenklich.

„Warum? Egal was an dieser Schule passiert es wurde noch nie ein Schüler angezeigt, außer er hat gemordet und selbst dann wurde er nicht nach Askaban geschickt.

Unsere Anweisung war zwar wir sollen uns von Potter fernhalten, aber Gryffindors und Slytherins geraten oft aneinander.

Wenn wir ihm eine Wunde zufügen… eine Verhexung… dann ist es eben so und Professor Snape deckt uns.

Er hat uns immer bevorzugt, außerdem hasst er Potter genauso wie ich.“

Nott fuhr sich mit der Hand durch das Gesicht.

„Ist es wegen Pansy?“, fragte er nur.

„NEIN! Er hat sich zu viel hinausgenommen… Greengrass trifft sich auch mit ihm. Nicht nur sie, sondern auch noch ihre kleine Schwester und das freiwillig.

Weißt du, was das für eine Schmach ist? Sie weigert sich mehr als fünf Sätze mit mir zu sprechen, dabei wird sie meine Frau sein, aber mit ihm verbringt sie Stunden!“

Theo unterdrückte ein Lächeln. „Eifersucht steht dir nicht Draco.“

„ICH BIN NICHT EIFERSÜCHTIG! Sie… wir, waren niemals zusammen. Es war etwas rein Körperliches das sie nicht einsehen wollte.

Potter soll verstehen, dass er die Hände von meinem Eigentum lassen soll und das er sich höheren zu beugen hat.“

Theo schwieg und blickte zu seinem besten Freund. „Draco… wenn du einen Fehler machst, wird der dunkle Lord dich vernichten, oder gar deine Familie.

Wenn Potter einen Beweis findet das du… keine Ahnung was du planst, mit ihm getan hast dann wird er dich dafür richten lassen.

Er mag ein Halbblut sein, aber er ist der Lord zweier alten und Reinblütigen Familien. Jeder Angriff gegen ihn wird einen Gegenwind verursachen.“

Malfoy schnaubte bei seinen Worten, aber leider musste er ihm recht geben.

Potter hatte Rang und Namen erhalten. Es sträubte Malfoy das zuzugeben, aber das Narbengesicht hatte seine Mutter im Griff.

Es durfte also kein offener Angriff sein, es musste etwas sein das man ihm nicht nachweisen konnte.

Auch wenn seine beiden Leibwächter ihm halfen, hatte Potter immer noch sein Seelentier bei sich. Diese Giftschlange war weitaus gefährlicher als Potter selbst.

Wie er gehört hatte war das Gift der Schlange tödlich… nicht sofort, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg.

„Draco… ich verstehe was du meinst, aber was willst du tun? Richte den Zauberstab gegen ihn und seine Vertraute wird dich anfallen.“

Der blonde stöhnte und wusste das er recht hatte, aber in dem Moment kam ihm ein Gedanke.

„Kennst du dich mit den Gesetzen aus, die sich auf Vertraute beziehen?“