99 Draco Malfoys größter Fehler 2
99 Draco Malfoys größter Fehler 2
Schönen Samstag wünsche ich euch allen. Hoffe ihr hattet eine angenehme Woche.
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Leider konnte Theodore Nott dem Malfoy Erben nicht helfen, darum begann dieser sich selbst über die Gesetze, die sich auf Vertraute bezogen zu erkundigen.
Es dauerte einige Tage, bis er die fraglichen Bücher in der Bibliothek gefunden und gelesen hatte.
Dazu suchte er sich noch einige Bücher über die Giftschlangen Art die Potters Vertraute war.
Das Biest war eine wahrlich gefährliche Kreatur und er verstand nicht warum es ihm erlaubt war ein solches Wesen bei sich zu führen, während um ihn herum so viele Reinblütige Schüler waren.
Wenn die Schlange einen Biss würde dieser innerhalb weniger Tage sterben.
Magische Seelentiere waren nur den mächtigsten und besten Zauberern zugestanden. Potter war nur ein halbblut, darum war es ein Widerspruch in sich das er einen magischen Vertrauten besessen konnte.
Mit allem, was Malfoy aber nun wusste hatte er eine Idee, die ihm helfen würden Potter eine reinzuwürgen.
Dieser würde nichts dagegen tun können. Die Gesetze waren eindeutig und auch wenn es ein kleines Opfer erforderte, würde er es tun.
Wenn sein Vater ihm half, dann würde die Familie Black bald in ihrer Hand sein und Potter würde sich vor dem Zaubergammot wiederfinden.
Als er schließlich Theodore Nott davon erzählte, sah dieser ihn mit offenem Mund an. „Draco, das ist… ich weiß nicht, was es ist, aber das ist wahnsinnig. Du könntest sterben!“
Der Blonde lehnte sich nur mit einem überheblichen Lächeln zurück. „Nein werde ich nicht. Ich werde nicht das echte verwenden, sondern nur ein ganz harmloses.
Wichtig ist nur das ich ihn beschuldige und einen kleinen Beweis habe. Professor Snape ist mein Pate und er hasst Potter genau so sehr wie ich.
Wenn ich hin darum bitte kann er bestimmt etwas tun, um mir zu helfen.“
Sein bester Freund schüttelte ungläubig den Kopf. „Ich halte das für keine gute Idee.“
„Ich weiß das es funktionieren wird. Du wirst schon sehen.“
In den nächsten Tagen hatte Draco damit verbracht, um alles zusammen zu suchen, was er für seinen Plan brauchte.
Potter würde schon sehen das er ihn mit Respekt zu behandeln hatte. Immerhin war er ein Reinblut. Außerdem stand sein Vater immer noch im engsten Kreis des dunklen Lords.
Wenn der dunkle Lord dieses Land erst einmal übernommen hatte, würde seine Familie ganz oben stehen, wo sie immer war und auch hingehörte.
Harry ahnte davon nichts. Seine Freundin hatte sich nach Harrys Zuspruch und dem Mädelsabend wieder beruhigt. Den nächsten Abend hatten die beiden im Raum der Wünsche verbracht, wo sie sich in einem Himmelbett aneinander gekuschelt hatten.
Immerhin war es zu offensichtlich, wenn einer oder beide ausgerechnet am Valentinstag verschwinden würden.
Schließlich lagen beide in eine Decke gekuschelt im Bett. Pansys Kopf lag auf seiner Brust und sie malte Symbole, die wohl nur sie verstand auf seinen nackten Oberkörper.
„Wie war dein Mädelsabend?“, fragte er, während er sich in die Kissen zurücklehnte. Pansy wand sich leicht auf ihm und blickte ihm in die Augen.
„Ganz angenehm… Wie gesagt das ist bei uns Tradition… tut mir wirklich leid, aber es ist auch zu erwarten, wenn man am Valentinstag die Nacht mit seinem liebsten verbringt.
Wobei wir noch mehr Stil haben als die meisten unserer Mitschüler.“
„Weil wir im Raum der Wünsche… in einem großen bequemen Bett liegen?“, fragte Harry amüsiert.
„Eben! Oder würdest du eine Besenkammer oder ein leeres Klassenzimmer vorziehen? Du weißt was passieren kann, wenn man sich zu so einer Dummheit hinreißen lässt.“
Harry lachte kurz auf. „Schatz, du weißt doch das es unsere Schuld war das sie erwischt worden sind.“
„Nein, wir waren niemals dort. Wir waren im Raum der wünsche, eingekuschelt auf einem Sofa, vor einem prasselnden Kaminfeuer, jeder mit einem guten Buch.“
„Oh ja stimmt, jetzt erinnere ich mich wieder. Wir waren die ganze Nacht beschäftigt.“
Die Slytherin in seinem Arm kicherte und schmiegte sich an ihn.
„Wo wir das nun geklärt haben… muss ich mir dir noch etwas wichtiges sagen: Ich habe gehört das Malfoy etwas vorhat um sich an dir zu rächen.
Immerhin hast du ihn beleidigt und ihn nicht mit dem Respekt behandelt den er als Reinblütiger verdient“, erklärte Pansy.
Harry lachte nur auf.
„Schatz, ich habe seinen Vater… seine Familie im Griff, denkst du wirklich er ist so dumm gegen mich etwas zu unternehme in dem Wissen, das ich ihn und seine Mutter aus der Familie Black werfen kann und oder die Ehe seiner Eltern beenden kann?“
Pansy musste nicht darüber nachdenken. „Jap…“
An einem Sonntagvormittag war Harry auf dem Weg zur Bibliothek, um sich mit Pansy und Blaise Zabini zu treffen.
Während er die Stufen hinunterstieg, kam ihm seine aufgebrachte Hauslehrerin entgegen. „Mr. Potter, da sind sie ja, ich war gerade auf dem Weg, um sie zu holen.“
„Hallo Professor, ist etwas passiert?“, fragte er neugierig über die Aufregung seiner Hauslehrerin.
„Kann man so sagen. Folgen sie mir bitte zu Professor Dumbledores Büro.“
Harry zuckte mit den Schultern und folgte ihr durch das Schloss, bis sie vor dem Wasserspeier standen, der den Eingang zu Dumbledores Büro bewachte.
Seine Lehrerin nannte das Passwort, wieder eine Süßigkeit und der Wasserspeier gab den Weg nach oben frei.
Am ende der Wendeltreppe öffnete sie die Tür zum Büro des Schulleiters.
Harry hatte dieses in den letzten Monaten öfters betreten, aber diesmal war etwas anders. Statt nur Professor Dumbledore war noch Snape anwesend.
Die beiden Lehrer sahen auf als Harry eintrat und seine Hauslehrerin die Tür wieder von außen schloss.
„Harry, gut das du hier bist. Setz dich bitte, wir haben zu reden“, sagte Dumbledore mit ruhiger Stimme.
Harry trat vor den Schreibtisch seines Direktors. „Guten Morgen. Warum bin ich hier Professor?“, fragte er und ignorierte dabei Snape der ihn wütend anschaute.
„Es gab heute Morgen einen Vorfall, in dem dein Name gefallen ist. Ich muss dich nach diesem Vorfall befragen.“
„Ich weiß nicht wovon sie reden Professor“, antwortete Harry.
„Lügen sie nicht Potter! Ihr Begleiter hat Mr. Malfoy angegriffen und verletzt!“, brüllte Snape ihn an.
Harry schüttelte den Kopf. „Selbst wenn Trixi ihn verletzt hätte, dann weil er sie oder mich angegriffen hat. Außerdem kann Trixi ihn nicht verletzt haben, sie war den ganzen morgen bei mir“, antwortete Harry.
Dumbledore musterte ihn, während er sprach.
„Er lügt eindeutig, um seine Haut zu retten. Ich fordere das diese Gefahr für die Schüler endlich aus dem Schloss verband wird und noch mehr!
Für den Angriff auf einen unschuldigen Schüler, sollte das Tier verurteilt werden.“
„Und sie wissen das ich lüge woher?“, fragte Harry ruhig. Unter seinem Umhang konnte er Trixi spüren, die sich um seinen Arm gelegt hatte.
„Harry, das sind schwere Anschuldigungen, denen du gegenüberstehst. Mr. Malfoy liegt im Augenblick im Krankenflügel.
Bei der Frage was ihm passiert war, antwortete er das dein Seelentier ihn heute Morgen angegriffen hat.“
Harry schnaubte abfällig. „Er lügt, so einfach ist das“, antwortete Harry was Snape nur noch wütender machte.
„Sie sollten aufpassen, was sie sagen! Es ist allen bekannt das sie eine Feindschaft mit Mr. Malfoy führen. Sein Vater wurde bereits informiert. Er wird demnächst mit Auroren hier erscheinen, um sie zur Verantwortung zu ziehen, wegen des Angriffs auf seinen Sohn.“
„Dann richten sie seinem Vater aus das seine Ehe aufgelöst und das Erbe der Blacks an seine Frau und Sohn gestrichen wird.“
„Harry, das geht zu weit. Kannst du uns sagen was heute Morgen passiert ist? Seid ihr beide aneinandergeraten? Wenn der Biss ein Unfall war, können wir vielleicht noch…“
„Nein Direktor, dieser Junge hat niemals Grenzen gezeigt bekommen. Ich habe ihnen vor Monaten gesagt das diese Schlange eine Gefahr für die Schüler ist.
Heute sehen wir nur das wir damals hätten handeln müssen, statt ihm zu erlauben diese Schlange hier in der Schule halten zu dürfen.“
„Severus ich bin mir sicher wir können…“
Dumbledore wurde unterbrochen als die Tür zu seinem Büro aufflog. Ein aufgebrachter Lucius Malfoy stürmte hinein, gefolgt von Madam Bones und einem Auroren.
„DU!“, brüllte er sofort los als sein Blick auf Harry fiel. Mit drei Schritten hatte er den Raum durchquert und hielt Harry seinen Zauberstab an die Kehle.
„Was hast du meinem Sohn angetan?!“
„Nichts Lord Malfoy, weder ich noch Trixi haben ihm etwas getan.“
Lucius schnaubte abfällig. Gerade als er etwas sagen wollte, trat Madam Bones an ihn heran. „Mister Malfoy beruhigen sie sich und nehmen sie ihren Zauberstab runter“, verlangte sie.
Der blonde Aristokrat schaute die Frau einen Moment an und war sichtlich anderer Meinung, aber schließlich ließ er den Stab langsam sinken.
„Lord Potter, wie ich sehe hat sie Direktor Dumbledore bereits unterrichtet, weswegen wir heute hier sind.
Können sie uns über den Vorgang des Morgens aufklären?“, bat die Leiterin der magischen Strafverfolgung.
„Nein Madam Bones. Weder ich noch Trixi haben ihm etwas getan.“
Wieder hörte er ein verächtliches Schnauben, wobei er sich nicht sicher war, ob es von Malfoy Senior oder Snape kam.
„Trixi war den ganzen Morgen bei mir. Ich war bis vor kurzem noch im Gemeinschaftsraum und wurde von Professor Mcgonagall auf dem Weg in die Bibliothek abgefangen.“
Madam Bones nickte einmal. „Gut, ist ihre Vertraute bei ihnen?“
Harry hob seinen Arm und zischte leise etwas auf Parsel. Trixi schlängelte sich aus seinem Ärmel und zeigte ihren Kopf.
Die Auror musterten die Schlange, die sich gerade um Harrys Hand wand.
„Ist dieses kleine Geschöpf wirklich so gefährlich?“, fragte der Mann neben Madam Bones.
„Ja, die Gattung heißt Peuchen und stammen aus Peru. Sie sind äußerst Gift, aber Seelentiere sind ihren Vertrauten treu und sind gut kontrollierbar“, erklärte Madam Bones.
„Da haben sie recht Madam Bones. Trixi mag zwar schon einige Schüler angezischt haben, weil sie meinten mich oder meine Freundin angreifen zu wollen… Verbal versteht sich, aber sie hat noch niemanden attackiert.“
„Das ist eine lüge Potter und das wissen sie. Sie lügen um ihre Haut zu retten, weil sie ihre Vertraute auf den unschuldigen Mister Malfoy gehetzt haben!“, meldete sich Snape zu Wort.
„Können sie bitte die Klappe halten Snape? Niemand hat sie nach ihrer Meinung gefragt. Warum sind sie eigentlich hier?“
„Weil ich sein Hauslehrer bin!“
Harry schmunzelte leicht. „Das ist ja interessant. Warum ist dann Professor Mcgonagall nicht hier? Sie ist meine Hauslehrerin, also warum ist sie nicht hier, um für mich einzustehen?“
Madam Bones ließ ihren Blick durch den Raum wandern. „Das ist eine gute Frage. Warum ist die Hauslehrerin von Lord Potter nicht hier?“
„Bitte Madam, in meiner Funktion als Schulleiter habe ich ihre Stelle übernommen, um die Sache aufzuklären“, meldete sich Dumbledore.
„Sie haben sich doch sehr schnell auf Snapes Seite gestellt“, erinnerte Harry ihn.
Dumbledores Augen zuckten kurz zu ihm. „Harry, ich bin verpflichtet nach der Wahrheit zu suchen und die Aussage von Mister Malfoy war sehr eindeutig.“
„Ach war er das? Das ist ja interessant, denn für mich klang es so, dass sie ihm bereits geglaubt haben und mich nun so lange bereden wollen, bis ich etwas zugebe was niemals passiert ist.
Da fällt mir ein. Snape ist Malfoys Patenonkel. Auch wenn er sein Hausvorstand ist, ist er mehr als voreingenommen durch seine Verbindung zu ihm. Wollen sie mir sagen das er neutral beurteilen kann was angeblich passiert ist?
Dazu kommt das er mich seit meinem ersten Tag an der Schule hasst. Das hier ist in meinen Augen kein faires Gespräch gewesen, oder möchte mir da jemand widersprechen?“
Bevor Dumbledore oder Snape etwas sagen konnten legte Madam Bones eine Hand auf Harrys Schulter.
„Da haben sie ganz recht. Ich werde mir das hier für die nächste Schulbeiratssitzung merken und dort vorbringen.
Kommen wir aber nun wieder auf das Thema zurück, warum wir hier sind. Sie sagen sie haben sich Mister Malfoy nicht genähert oder ihr Seelentier auf ihn gehetzt?“
„Natürlich nicht Madam. Lassen sie mich eine Gegenfrage stellen: Snape, wenn man ein Gegengift einnimmt, ohne mit dem fraglichen Gift vergiftet worden zu sein. Was würde mit der Person passieren?“
Snape warf ihm einen bösen Blick zu.
„Was hat das mit meinem Sohn zu tun?“, meldete sich Malfoy zu Wort.
„Es würde ihn vergiften“, knurrte Snape.
„Ausgezeichnet. Wenden sie sich doch bitte an Professor Slughorn, er hat ein paar Proben von Trixis Gift und auch eine Dosis Gegengift.
Holen sie das und lassen sie Malfoy das Schlucken. Dann werden sie sehen was passiert.“
„Auf gar keinen Fall!“, brüllte Malfoy und schlug auf den Tisch.
„Er hat die Flaschen vertauscht, er will meinen Sohn vergiften!“
„Mr. Malfoy, ihr Sohn würde dieses Mittel niemals nehmen, weil er weiß, dass es ihm mehr schaden würde.
Wenn sie aber einen wirklichen Beweis brauchen, kann ich gerne einen magischen Schwur ablegen.“
„Harry, das ist keine gute Idee. Magische Schwüre sind etwas äußerst Gefährliches und könnten dich deine Magie oder aber dein Leben kosten, wenn du etwas falsches sagst.“
Zur Antwort zog Harry seinen Zauberstab. „Ich Harry James Potter Black, schwöre auf mein Leben und meine Magie das ich Draco Malfoy am heutigen Tag weder angegriffen habe, noch das mein Seelentier ihn verletzt hat.
Mein Seelentier war den ganzen Tag immer in meiner Nähe und niemals in der Nähe von Draco Malfoy.
So soll es sein!“
Die Spitze seines Zauberstabes glühte kurz auf und erlosch dann wieder. Daraufhin zauberte Harry einen Lumos und ließ die Spitze seines Zauberstabes leuchten.
„Bitte schön, damit sollte meine Unschuld bewiesen sein.“
Madam Bones nickte einmal. „Das ist in der tat, ein starkes Argument.“
„Er lügt das ist…“, begann Malfoy aber unterbrach sich.
„Ich tue was? Wollen sie sagen das ich einen Schwur auf mein Leben und meine Magie täuschen kann? Das ich mächtiger bin als Lady Magic selbst?“, spottet Harry.
Malfoy blieb stumm und auch Snape sagte nichts mehr.
Für ihn war es sofort klar gewesen das Potter schuldig war, egal was er sagte.
Madam Bones richtete sich auf und wandte sich an ihren begleitenden Auroren. „Wir werden mit dem jungen Mister Malfoy reden.
Lord Potters schwur war eindeutig. Wenn er nicht ein gleichermaßen starkes Argument wie etwa einen Schwur vorbringen kann, dann werden wir die Anschuldigungen gegen Lord Potter fallen lassen und uns auf eine Ermittlung gegen Mister Malfoy einstellen.
Der Versuch durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Mitschüler, eine andere Hexe und oder Zauberer oder aber das Seelentier eines solchen zu schädigen ist ein Verbrechen.“
„Moment bitte!“, rief Dumbledore und war auf den Beinen.
Er war an dem Morgen dabei gewesen als der junge Malfoy im Krankenflügel von dem angriff erzählte. Das der junge Mann log konnte er sehen aber die Möglichkeit diese dunkle Kreatur aus seinem Schloss zu vertreiben wollte er sich nicht entgehen lassen.
„Ich kann es nicht erlauben das sie den verletzten Jungen stören. Er ist einem schlechten Zustand und braucht professionelle pflege“, erklärte er.
Madam Bones wandte sich Dumbledore zu. „Wenn dem so ist, warum ist er dann noch hier und nicht im Sankt Mungo Hospital?“
Das hatte Dumbledore nicht bedacht. „Es… nun Poppy, ist eine ausgezeichnete Heilerin und weiß, was sie tut“, antwortete er nur.
„Ich behalte mir trotzdem das Recht vor kurz mit ihm zu sprechen. Das Gespräch und beispielsweise ein Schwur von ihm wird nicht länger als ein paar Minuten dauern.
So viel Zeit wird der junge Mann erübrigen können, denn schließlich sind Seelentiere sehr eng mit dem Zauberer, zu dem sie gehören verbunden.
Das töten eines solchen fügt auch dem Zaubrer großen Schmerz zu, wie sie wissen.“
Malfoy war nun auch auf den Beinen. „Mein Sohn würde niemals über so etwas lügen. Es ist eine Dreistigkeit das sie auch nur in Erwägung ziehen das er Potter absichtlich schaden wollte.
Meine Familie war immer hochangesehen und ich verbitte mir eine Behandlung wie die eines…“, Malfoy unterbrach sich selbst.
„Eines was Lord Malfoy?“, fragte Madam Bones und auf den Blonden Mann.
„Wie die eines jeden anderen Bürgers dieses Landes? Sie haben durch ihren Blutstatus kein Recht sich über das Gesetz zu stellen und wenn ihr Sohn mir keine Beweise liefern kann, die mit dem Schwur von Lord Potter gleichwertig sind, werde ich ihn ins Ministerium schleifen und unter Veritaserum befragen.
Danach werden wir sehen, was die Wahrheit ist.“
Aus Malfoys Gesicht wich die Farbe und er wirkte nun so bleich wie sein Haar.
Harry unterdrückte ein Lachen, während er dabei zusah, wie Madam Bones gefolgt von ihrem Auroren aus dem Büro ging.
Was Malfoy wohl ausplauderte wenn er unter Veritaserum stand und man die Richtige Frage in den Raum warf?